Pululukwa Ressort

Von diesen Ressort hat es eine gute Webseite. Es ist eine 200 Hektar grosse Anlage. Dort leben Zebras, Antilopen, Springböcke, Impalas, Strausse, Krokodile und viele Vögel. Die nächste Stadt ist Lubango. Die Millionenmetropole liegt 1000 km südlich von Luanda. Aufgrund der Lage auf einen Höhenplateau herrscht angenehmes Klima.

Das Hotel gilt als luxuriös für angolische Verhältnisse. Die Übernachtungspreise sind für Europäer angenehmen. Dazu rühmt sich das Hotel für eine gute Küche. Das Hotel hat einen Speisesaal, eine Lounge, eine Bar und eine Bibliothek. Dort kann sicher die angolanische Gastfreundschaft erlebt werden.

Hotel Pululukwa
Município do Lubango
Província da Huíla, Angola

+244 932 565 017
reservas@pululukwa.co.ao
pululukwa.co.ao

Kissama Nationalpark

Es ist das Ausflugsziel für eine kleine Safari in der Nähe von Luanda. Von Facebook haben wir einige Bilder. Die meisten Infos sind in den vielen Kommentaren von Tripadvisor. Was da wohl stimmt.

Einerseits tolle Tierwelt, andererseits nur schwer zu finden, lange Fahrten sind nötig. Lodges und Restaurants müssen sich bessern. Was wohl der Staat Angola in den Naturschutz investiert. Wie geht es den Rangern.

Der Park liegt in der Nähe von Luanda und Tiere gibt es dort auch. Es ist auf alle Fälle ein schöner Tagesausflug und wir freuen uns auf weitere Bilder. Hier eine Auswahl

In der Nähe die Kwanza River Lodge, eine Schwester Lodge von Namibe Flamingo Lodge. Beide scheinen sich auf Angler spezialisiert zu haben
Webseite der Kwanza River Lodge

Funda Mubanga Lodge

Das verlorene Paradies bei Luanda ist die Mubanga Lodge. Sie ist das ganze Jahr über eröffnet. Hier habe ich erneut den Facebook Eintrag als Bildquelle genommen und veröffentliche die Kontaktdaten.

Es scheint ein hochwertige Lodge zu sein. Die Lage traumhaft. Gäste vor allem die Oberschicht? Zu Mubanga habe ich wenig gefunden, es ist wohl ein afrikanischer Name. Funda ist eine Grossstadt in Angola. Von Luanda mit dem Zug zu erreichen.

Die Bilder zeigen eine Flusslandschaft, wo anscheinend gebadet werden kann. Dazu eine Bungalowsiedlung und schön zubereitetes Essen.

Information in Facebook

  • 1 1/2 Stunden Autofahrt von Luanda
  • Entspannte Lage in der Natur
  • Platz in verschiedenen Bungalows für 54 Personen
  • Fahrradverleih
  • Bootsausflug in der Bucht von Kilunda
  • Massagen

Mubanga Lodge

+244 93 3207 093
mubangalodge@gmail.com
www.facebook.com/mubanga.lodge/

Ein längeres Video von einer Angolanerin auf Youtube

Bilder und Videowelt zu Angola

Es ist schön, eine solche Nachricht zu bekommen und ich bin da der Meinung, ich sollte gleich einen Beitrag verfassen

«Yes, I would happily provide you with images from Angola and free of charge, only with a credit © line and a link back to www.angolaimagebank.com and www.aib.co.ao«

Eine Webseite zu Tourismus lebt von Bildern und es ist eine grossartige Leistung, soviel Material zusammen zustellen. Die schönen Aufnahmen von Luanda lassen den Moloch freundlich erscheinen. Bilder der Landschaft zeigen Angola in seiner ganzen Schönheit.

Wieviel Zeit hat wohl Kostadin für seine Aufnahmen. Er macht nicht nur Fotos sondern gestaltet auch Videos, auf der Datenbank befinden sich über 2500 Videos. Angola Imagebank besteht seit 2010 und es ist eine Leistung eine solche professionelle Datenbank aufzuschalten, die gut gepflegt ist und zu erreichen.

Für Leute für Werbefilme mit afrikanischen Elemente gestalten ist diese Datenbank eine herrliche Fundgrube. Dazu kommen die vielen Bilder.

Jetzt wählen wir ein paar Bilder aus und freuen uns über das Material. Touristische Partner werden wir gerne auf die Bilderbank verweisen. Ebenso bei Gesprächen mit Behörden bitten, das Engagement zu fördern.


Angola Image Bank™
Kostadin D. Luchansky
Kodilu Lda, Servicos Fotograficos

+244 92 333 19 99
info@angolaimagebank.com
angolaimagebank.com

Hier einige Bilder von Kostadin

Flamingo Lodge Namibi

Zuerst hatte ich gedacht, das die Flamingo Lodge in Namibia ist. Namibe ist eine Region in Angola, die Hauptstadt Mocamedes mit fast 300’000 Einwohnern. Nach Namibia sind es gute 200 km. Die Flamingo Lodge liegt ca. 40 km von Mocamedes entfernt.

Eine Familie betreut die Lodge, ich hatte via Facebook Kontakt aufgenommen, um Fotos und Texte gebeten, doch leider keine Antwort mehr erhalten. Deswegen habe ich bei Facebook nach Informationen gesucht und stelle hier einige schöne Bilder zur Verfügung.

Die Lodge hat einige Zimmer, ein Restaurant, feinen Fisch scheint es zu geben. Die Zimmer sind schön ausgestattet. Wahrscheinlich besteht auch die Möglichkeit zu zelten. Ich habe eine Frau Crause angeschrieben. Sie nach der Webseite gefragt, ist in Arbeit. Sie hat mir noch ein paar Bilder geschickt, die auf die tolle Meerestierwelt hinweisen

So verlinke ich nach Facebook

+27 74 200 3829
simone.crause@gmail.com
www.facebook.com/flamingo.lodge

Wie ein Land neu ausrichten?

Der Familienclan Dos Santos konnte sich jahrelang an Angola bereichern. Nun, gibt es eine neue Regierung, die gegen die Korruption vorgehen möchte. Ein netter Versuch, doch stecken Länder soviel im Sumpf, dass es kaum ein Entrinnen gibt. Ein Beitrag der Deutschen Welle charakterisiert das.

Keine Verhandlungen mit Dos Santos

Eine unabhängige Justiz ist oft ein schöner Traum. Vor allen in armen Ländern und mit Strukturen, wo schnell ein erfolgreicher Mann einigen riesigen Clan zufrieden stellen soll. Doch auf Angola und Afrika generell schimpfen ist zu einfach. Wir hatten in der Nachkriegszeit ein Wirtschaftswachstum, dass allen zugute gekommen ist.

Nun wird aber nichts mehr verteilt, die Reichen bestehen auf ihren Anteil, auch wenn für den Rest nichts übrigbleibt und die Armen immer mehr zu Almosenempfänger degradiert werden. Als Mehrheit der 99% haben wir die Macht, doch nutzen die nicht. Ganz im Gegensatz zu den 1%, die mit dezenten Mitteln immer mehr ihren Einfluss ausbauen.

Skandal Verwaltungsrat Capoinvest

Angola interessiert uns aus vielen Gründen, vor allem, weil wir so wenig darüber wissen. Luanda, die Hauptstadt zählt zu den teuersten Städten der Welt und einige Schweizer bereichern sich schamlos am Reichtum des Landes. Die Beispiele erscheinen in der Presse. Doch es passiert nichts.

Durch die Panama Papers wurde aufgedeckt, dass die SBB Verwaltungsratspräsidentin Monika Rybar gleichzeitig bei der Capoinvest AG, Zürich als Mitglied des Verwaltungsrat amtete. Deren Geschäftsmodell bezeichnen Experten als korrupt. Die Kommissionen für die Verwaltung des angolanischen Staatsfonds liegen 100% über den Marktpreis. Und was wirklich von Frau Rybar getan wurde, ausser ein paar Kontakte aus den Netzwerk weiterzugeben, dazu ist wenig bekannt.

Frau Rybar hat ihr Verwaltungsratmandat bei der Bewerbung nicht offen gelegt. Da ist nichts passiert, das Thema wurde totgeschwiegen. Es ist meiner Meinung nach fraglich, warum Kontakte so gewinnbringend verkauft werden können.

Monika Rybar hat in der Geschäftsleitung von Panalpina gearbeitet und wurde dafür gut honoriert. Es ist nicht einsehbar, die Verbindungen einfach so mitzunehmen. In übrigen ist wahrscheinlicher, dass Frau Rybar als Vertrauensperson gesucht wurde. Korruption lebt von persönlichen Kontakten. Aufgrund meiner Erfahrung ist das wichtiger als das Fachwissen, was sich angeeignet wurde.

Im Tagesanzeiger ist dazu ein ausführlicher Artikel erschienen
Monika Rybar und Capoinvest

Die Capoinvest mag den Hafenausbau in Luanda finanziert haben, schlussendlich ist dies angolanisches Geld gewesen und vernünftiger Weise sollten die Entscheidungen im Land getroffen werden.

Gebranntes Kind?

Als Verantwortlicher für Informatikprojekte hatte ich nie Anweisungen von oben bekommen. Ich musste selbst recherchieren, evaluieren und die Lösungsvorschläge begründen.

Nur einmal hatte ich mich als Reiseveranstalter auf die Empfehlung eines Botschaftsmitarbeiters verlassen. Daraus hat sich ein Betrugsfall ergeben, jegliche Verantwortung danach seitens der Botschaft wurde abgelehnt. Es hat keinerlei rechtliche Unterstützung gegeben.

China Investitionen in Angola

China engagiert sich stark in Angola, das Oel wird für den heimischen Markt gebraucht und der Bedarf an Investitionen ist gewaltig. So werden Wohnung hochgezogen, deren Mietzinse zu den höchsten der Welt gehören und daneben leben Menschen für weniger als USD 2,- pro Tag in den Slums.

China rückt mit Bauunternehmen an und zieht Städte hoch. Arbeitnehmerrechte gibt es kaum, die Bienenfleissigkeit der Chinesen hatte ich selber auf einer Delegationsreise kennen gelernt. China arbeitet vor allem mit Krediten und sichert diese mit Rohstoffgeschäften ab.

Das Geld kommt vom chinesischen Staat, der über hohe Währungsreserven verfügt, die meisten privaten Rohstoffhändler können da nicht mithalten.

Angolaner sehen sich als gleichberechtigte Partner und und die Oberschicht verdient ganz gut am Handel mit. Für die Organisation und die qualifizierten Tätigkeiten lassen sich immer mehr Portugiesen im Land nieder.

China hat bewiesen, wie ein Land aus der Armut entfliehen, der Arbeitsethos, die Disziplin und die Investitionen aus der Diaspora fehlen Angola. Somit ist es fraglich, wem die Zusammenarbeit mit China langfristig nützt.

Sabine Fandrich hat 2007 einen interessanten Artikel des Engagements von China in Angola beschrieben. Sie zeigt sehr gut auf, wie China langfristig Rohstoffe sowie Agrarprodukte sichern will und sich Angola als Absatzmarkt für die Billigprodukte erschliesst.

Dynamik im Tourismus?

Luanda, immer wieder Luanda, dorthin geht der meiste Tourismus hin und man spricht davon, dass 100’000 Menschen dort in der Tourismusindustrie arbeiten.

Doch wie soll sich der Tourismus entwickeln, in einen Land, dessen Regierung sich hauptsächlich den Rohstoffgeschäft widmet. Natürlich werden mit den Geldern Strassen und Krankenhäuser errichtet, sowie die Bildung bezahlt. Doch alles ist zentriert auf Luanda.

Dabei ist die Atlantikküste 1700 km, es gibt herrliche Gebirge und Savannen. Ein Grossteil ist wüstenähnlich. Das Land erinnert an Namibia, nur eben ohne Touristen. Denn heute bedeutet Tourismus vor allem Geschäftstourismus und Ausflüge in die Umgebung.

Im Süden leben viele Elefanten, Nashörner, Zebras oder auch Nilpferde, die bei einer Safari erkundet werden kann. Im Norden befinden sich Tropenwälder, die durchwandert werden können.

Entsteht nun eine Dynamik im Tourismus? Ich weiss es nicht, in der Presse ist nichts zu lesen und die Informationen fliessen noch immer spärlich. Dennoch biete ich gerne Unterstützung an und helfe eine Reise vorzubereiten.