Angolareisen auf der ITB

Ich bin für die ITB 2026 akkreditiert, das offizielle Gastland ist Angola. Es wird als Erfolg verkauft werden. Wobei ich mich frage, ob die Finanzen gut investiert werden. Zum Entscheid über die Messeauftritte in Deutschland habe ich einen Beitrag verfasst;

Seitens der ITB liegt eine Beschreibung von Angola vor, meiner Meinung nach wird darin die Situation in Angola nur unzureichend kritisch beleuchtet. Doch ist die ITB ja vor allem eine Businessmesse:

Das Programm von Angola als Partnerland auf der ITB

Auf der Pressekonferenz trete ich gerne an, als Schweizer bin ich immer noch ein gebranntes Kind vom Fall Capoinvest. Dass dort darüber diskutiert wird, erhoffe ich ebenso.

Nun war ich dort, kaum Fragen konnten gestellt werden. Deshalb empfinde ich die Pressekonferenz der ITB als PR-Veranstaltung ohne Tiefgang.

Die Politik scheint auf der Messe vollkommen nebensächlich zu sein. Aufgrund der Iran-Krise wurden viele Flüge gestrichen. So konnten zahlreiche Besucher, die vorwiegend im Nahen Osten zu Hause sind, nicht anreisen. Auch dazu fiel kein Wort.

Auf dem späteren Rundgang waren ebenso wenig Fragen willkommen.

Mein Ziel für dieses Jahr ist eindeutig die Förderung der Peaceland-Initiative. Dafür arbeitete ich schon reichlich viel heraus und beschäftigte mich wiederholt mit dem Fall Angola; in Angola müssen noch immer Minen geräumt werden.

Mein Vorhaben auf der ITB ist klar, Einsatz für den Frieden, hohe Begeisterung für Reisen säen aber auch eine kritische Betrachtung der Tourismusindustrie anregen.

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